Wintersonnenwende – Wann ist Wintersonnenwende?

Tag- und Nachtgleiche - Äquinoktium, Sommersonnenwende, Wintersonnenwende

Tag- und Nachtgleiche - Äquinoktium, Sommersonnenwende, Wintersonnenwende - Illustration: T.Bortels/weltzeituhren.info

In den Sommermonaten sind die Tage bekanntlich länger als die Nächte. Während der Wintermonate sind hingegen die Nächte länger als die Tage. Zur Wintersonnenwende ist der lichte Tag am kürzesten – der kürzeste Tag des Jahres – und die Nacht am längsten – die längste Nacht des Jahres. Bis zur Sommersonnenwende werden die Tage dann wieder länger und die Nächte kürzer.

Im Laufe eines Jahres kommt es also zu zwei solchen Sonnenwenden. Die Sommersonnenwende markiert den offiziellen / astronomischen Sommeranfang. Die Wintersonnenwende markiert den offiziellen / astronomischen Winteranfang. Die Sonne steht dann senkrecht über dem jeweiligen Wendekreis. Zur Wintersonnenwende der Nordhalbkugel steht die Sonne senkrecht über dem südlichen Wendekreis.

Zeitpunkt der Wintersonnenwende

21. Dezember 2016 um 11:44 MEZ
21. Dezember 2017 um 17:28 MEZ
21. Dezember 2018 um 23:23 MEZ
22. Dezember 2019 um 05:19 MEZ
21. Dezember 2020 um 11:02 MEZ

Noch -218 Tage bis zur Wintersonnenwende 2016.

Der Zeitpunkt der Wintersonnenwende sind seit Urzeiten in vielen Kulturen bekannt und wird vielerorts auch heute noch als Fest begangen.

Mittwinter – Feste zur Wintersonnenwende

Wenn die längste Nacht des Jahres überstanden ist, wird es allmählich wieder heller – die Tage länger – die Lebensbedingungen freundlicher. Mit der Wintersonnenwende kommt die Sonne und mit ihr sozusagen auch das Leben zurück. Die verschiedenen Winterfeste haben daher ähnlich wie die Frühlingsfeste häufig auch zumindest unterschwellig die Geburt bzw. die Wiedergeburt zum Thema.

Beim Christlichen Weihnachtsfest geht es mehr oder weniger direkt und Buchstäblich um die Geburt. Der Legende nach wurde Jesus Christus in der dunkelsten Nacht geboren. Jesus wurde auch gerne als das Licht bezeichnet: Ein helles Licht in dunkelster Nacht. Man kann davon ausgehen, dass der Zeitpunkt der dunkelsten Nacht eher symbolisch gemeint war. Die Christen feiern die Geburt Christus‘ erst seit dem dritten Jahrhundert nach Christus‘ Geburt. Und zu diesem Zeitpunkt wusste eigentlich niemand mehr so richtig, wann Jesus wirklich geboren wurde. Also wurde Weihnachten relativ pragmatisch auf den 25. Dezember gelegt. Bis ins Mittelalter war dies der Termin der längsten Nacht. Erst im Mittelalter wurde der Kalender reformiert und seitdem fällt die längste und somit dunkelste Nacht auf den 21 Dezember.

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