Wann ist Pilzzeit? Wann ist die beste Zeit zum Pilze suchen?

Wann ist Pilzzeit? Pilze sammeln Wald

Pilze sammeln im Wald - Foto 'Herbstlicht' CC BY-SA 2.0 onnola / flickr.com

Wann ist Pilzzeit? Wann ist die beste Zeit zum Pilze suchen?

Wenn der Sommer langsam zuende geht und der Herbst schon vor der Tür zu stehen scheint, dann beginnt wieder die Pilzsaison – wahre Pilzfreunde gehen dann raus in den Wald zum Pilze suchen. Aber wann ist die beste Zeit zum Pilze suchen? Und Pilze sammeln? Für den Beginn der Pilzzeit gibt es kein festes Datum. Es kommt vor allem auf das Wetter an – je nach Wetterlage kann die Pilzsaison mal etwas früher, mal etwas später beginnen.

In der Regel beginnt die Pilzsaison Anfang September. In manchen Jahren, je nach Wetterlage, kann man aber auch schon früher Pilze sammeln. Ende Oktober ist die Pilzzeit dann eigentlich auch schon wieder vorbei. Die Hauptsaison für heimische Waldpilze wie Champignon, Steinpilz und Pfifferling ist im allgemeinen also auf ungefähr zwei Monate beschränkt. Wer darüber hinaus frische Pilze essen möchte muss sich auf Pilzsorten beschränken, die sich hierzulande in Zuchtanlagen anbauen lassen: zum Beispiel Champignon, Austernpilze und Shiitake. Diese Pilzsorten sollten ganzjährig auf vielen Märkten und in gut sortierten Lebensmittelgeschäften erhältlich sein.

Pilzzeit: Wann wachsen Pilze am besten?

Pilze mögen es warm und feucht. Im Spätsommer und am Herbstanfang ist das Wetter in Nord- und Mitteleuropa häufig richtig Pilz-freundlich: es ist sowohl noch relativ warm, als auch schon relativ feucht. Das begünstigt das Pilzwachstum. Nach ein paar warmen feuchten Spätsommerwochen kann man sich schon mal auf die Suche machen und nachsehen, ob es schon Pilze gibt. Ob man dann auch wirklich Pilze finden und sammeln kann ist natürlich eine andere Frage.

Wann ist Pilzzeit? Pilze suchen, Pilze sammeln: Steinpilze

Pilzzeit: Im Herbst einheimische Pilze sammeln: zum Beispiel Steinpilze – Foto: CC BY 2.0 Daniel Otto / flickr.com

Man sollte mit der Pilzsuche aber nicht zu lange warten. Gerade in der Nähe von Ballungsräumen, wie zum Beispiel dem Ruhrgebiet, oder um Großstädte wie Hamburg, Berlin, Frankfurt und München herum ist man sicherlich nicht alleine auf der Suche nach frischen Waldpilzen. Wer zu lange wartet muss damit rechnen, dass die besten Pilze bereits weg sind.

Pilze suchen, finden, sammeln – aber richtig!

Angenommen, man hat es geschafft, zur richtigen am richtigen Ort zu sein: man steht im Wald und findet die ersten Pilze. Was nun? Zunächst sollte man schon vor dem eigentlichen Pflücken versuchen, festzustellen, um was für einen Pilz es sich handelt. Mindestens ein Bestimmungsbuch sollte zur Mindestausstattung eines Pilzsuchers gehören. Besser ist es natürlich, wenn man einen eingefleischten Pilzkenner dabei hat. Und ein Bestimmungsbuch.

Bei der Bestimmung ist vorsicht geboten. Im Zweifelsfalle sollte man sich immer gegen das Pflücken eines Pilzes entscheiden, von dem man sich nicht 100% sicher ist, um was für einen Pilz es sich eigentlich handelt. Es gibt giftige Pilze, die essbaren Pilzen sehr ähnlich sehen. Die Gefahr, einen Giftpilz zu erwischen und wohlmöglich dann auch noch zu essen, ist sehr real. Es reicht nicht aus, ein paar essbare Pilzarten wie zum Beispiel Steinpilz, Pfifferling und Champignon zu erkennen. Ebenso reicht es auch nicht aus, ein paar besonders giftige Pilze zu kennen.

  • Wenn Sie sich nicht sicher sind, um was für einen Pilz es sich handelt, ihn aber pflücken möchten um ihn genauer zu bestimmen, sollten Sie den Pilz vorsichtig aus dem Boden drehen. Wenn Sie sich hingegen Sicher sind können SIe den Pilz auch knapp über dem Boden abschneiden.
  • Jeden Pilz direkt vor Ort bestimmen. Dazu muss ggf. vorhandener Schmutz entfernt werden. Nehmen Sie nur Pilze mit, die Sie sicher bestimmt haben und die keine schlechten Stellen aufweisen.
  • Verwenden Sie trockene luftdurchlässige Behälter zum Sammeln und zum Transport. Holzkörbe sind ideal – Plastiktüten sind nicht geeignet.
  • Zu hause alle Pilze luftig ausbreiten – zum Beispiel auf einem sauberen trockenen Küchenhandtuch. Dann die Pilze erneut kritisch begutachten und uneindeutige, ggf. giftige Exemplare direkt entsorgen. Die sauberen und eindeutig essbaren Pilze innerhalb von 24 Stunden weiterverarbeiten.

Nach dem Sammeln: Pilze haltbar machen – z.B. trocknen, dörren, einfrieren

Grundsätzlich sollte man die Pilzernte innerhalb von 24 Stunden putzen – und anschliessend entweder zubereiten, oder haltbar machen. Pilze lassen sich einfrieren, in Essig einlegen, einsalzen – und trocknen – bzw. dörren. Das Trocknen ist vermutlich die einfachste Art, frische Pilze haltbar zu machen. Dafür gibt es spezielle Dörrgeräte, die sich auch zum Dörren von Obst, Früchten und Gemüse eignen.

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  • genau einstellbare Temperatur ermöglicht ein gleichmäßiges Dörren in Rohkost-Qualität
  • Schaltuhr, Thermostat (26°C – 63°C)
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  • Lüftungssystem im hinteren Teil des Gerätes
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  • aktive Warmluftzirkulation
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  • drei Metall-Dörrgitter
  • ø 33.5 cm, Höhe: 27.5 cm

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Pilze selber züchten

Alternativ kann man natürlich auch versuchen, Pilze selber zu züchten. Theoretisch eignen sich eine ganze Reihe von Pilzarten zur Zucht – Champignon, Austernpilz, Braunkappe und Shiitake sind vermutlich die beliebtesten, da sie relativ anspruchlos sind.

Eine große Pilzzucht ist vermutlich eher etwas für wahre Pilzfans bzw. Profis, die über entsprechende Räume oder ggf. sogar Gebäude verfügen. Das feuchte und warme Klima, das man benötigt, um Pilze selber züchten zu können, kann unter Umständen fatale Folgen für die Räume haben, in denen man die Zucht betreibt. Nur so viel sei gesagt: Schimmelpilze sind auch Pilze.

Es geht natürlich auch eine Nummer kleiner. Im Pilzzuchtkarton lassen sich relativ unaufwändig verschiedene Pilzsorten zu hause selber züchten. So kann man dank einer eigenen kleinen Pilzzucht in Küche, Bad oder Abstellkammer ganzjährig beispielsweise Bio Champignons, Braunkappen oder Austernpilze erneten.

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Pilze sammeln macht Freude, aber es ist auch Vorsicht vor Verwechslung geboten. Deshalb werden hier die Speisepilze ihren ungenießbaren oder giftigen Doppelgängern direkt gegenüberstellt und die wichtigsten Unterscheidungsmerkmale in Text und Bild genau erklärt …

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