Welttag „Wissenschaft für Frieden und Entwicklung“ (UNESCO)

Der Welttag der Wissenschaft wurde 2001 von der UNESCO ins Leben gerufen. Die Idee zu diesem beonderen Tag entstand während der Weltwissenschaftskonferenz, die die UNESCO und der Weltwissenschaftsrat ICSU 1999 in Budapest abhielten. Das  Abschlussdokument dieser Konferenz (die „Erklärung über die Wissenschaft, Agenda für die Wissenschaft“) unterstreicht die Bedeutung der Wissenschaft für Frieden und Entwicklung in der Welt.

Viele Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aller Bereiche (z.B. Ingenieure, Ärzte, Biologen, Chemiker) setzen sich aktiv dafür ein, daß ihr Wissen im speziellen und die Erkenntnisse der Wissenschaft im allgemeinen für ein friedliches und nachhaltiges Leben für alle eingesetzt werden. Organisationen und Verbände wie zum Beispiel „Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges“ (IPPNW), „Ärzte ohne Grenzen“ und „Ingenieure ohne Grenzen“ engagieren sich zum Teil seit Jahrzehnten weltweit für den Frieden und Entwicklung und somit für die Verbesserung der Lebensumstände vieler Menschen – unabhängig der Hautfarbe, Weltanschauung oder Religion.

Der alljährlich stattfindende Weltwissenschaftstag ist eine gute Gelegenheit, um die Öffentlichkeit auf dieses Thema aufmerksam zu machen und zu zeigen, warum die Wissenschaft für für Frieden und Entwicklung wichtig ist. Weltweit finden dazu an diesem Tag unterschiedliche Veranstaltungen statt – natürlich auch, um Spenden zu akquirieren und ggf. auch neue Mitstreiter zu gewinnen.