Internationaler Tag der Katastrophenvorbeugung

Der Internationale Tag der Katastrophenvorbeugung wurde ursprünglich 1989 von den Vereinten Nationen (UN) ins Leben gerufen, um Katastrophen stärker in das Bewußsein der Öffentlichkeit zu bringen. Seit 2009 wurde das Datum auf den 13. Oktober festgelegt und der Aktionstag in „Internationaler Welttag zur Katastrophenvorbeugung“ umbenannt.

Immer wieder leiden Menschen unter den Folgen von Katastrophen – direkt und indirekt – und das obwohl gerade Naturkatastrophen häufig wiederkehrende Ereignisse sind. Es gibt Regionen, die immer wieder von Überschwemmungen oder Erdbeben heimgesucht werden – dennoch sind Bevölkerung und Behörden häufig unzureichend auf solche Ereignisse vorbereitet. Insbesondere in den ärmeren Gegenden der Welt sind die Folgen von Erdbeben, Wirbelstürmen, Überschwemmungen und anderen Naturkatastrophen für die Bevölkerung häufig verherend – gerade weil es an Vorsorgemaßnahmen mangelt. Mit dem Aktionstag zur Katastrophenvorbeugung wollen die Vereinten Nationen auf diesen Umstand aufmerksam machen. Katastrophen werden sich auch in Zukunft nicht vermeiden lassen – die Katastrophenvorbeugung lässt sich jedoch zum Teil mit schon relativ einfachen Maßnahmen verbessern.

Die Vereinten Nationen (UN) haben das sogn. Sendai-Rahmenwerk für Katastrophenvorsorge 2015 – 2030 aufgestellt, das 7 Punkte für eine bessere Katastrophenvorbeugung enthölt. Die Bundesrepublik Deutschland hat sich verpflichte, dieses Rahmenwerk umzusetzen. In Deutschland ist das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) zuständig für die Katastrophenvorbeugung. Das BBK ist auch die Kontaktstelle für die Vereinten Nationen.