Internationaler Tag der Menschen mit Behinderungen

Original-Titel dieses Tages: International Day of Persons with Disabilities
3. Dezember

Der Internationale Tag der Menschen mit Behinderung (auch: Internationaler Tag der Behinderten) wurde erstmal 1993 begangen. Der Gedenk- und Aktionstag wurde ursprünglich  von den Vereinten Nationen ausgerufen, um das Bewusstsein der Öffentlichkeit auf die Probleme von Menschen mit Behinderung aufmerksam zu machen und den Einsatz für die Würde, Rechte und das Wohlergehen dieser Menschen zu fördern.

Die UNO-Generalversammlung verabschiedete 2006 das Übereinkommen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen. Dabei handelt es sich um einen völkerrechtlichen Vertrag, der die bisher acht  bestehenden Menschenrechtsabkommen für die Lebenssituation von Menschen mit Behinderung konkretisiert.

Der Internationale Tag der Menschen mit Behinderung findet alljährlich am 3. Dezember statt und wird von verschiedenen Organisationen und Verbänden genutzt, um die Anliegen von Menschen mit Behinderung in die breite Öffentlichkeit zu tragen. Dabei geht es zum Teil um ganz grundlegende Anliegen, wie zum Beispiel die Durchsetzung grundlegender Rechte, die Menschen mit Behinderung häufig verwehrt werden oder deren Umsetzung sich als schwierig erweist – so zum Beispiel das Recht auf Arbeit, das für Menschen ohne Behinderung quasi eine Selbstverständlichkeit darstellt.

Allein in Deutschland leben laut Statistischem Bundesamt ungefähr Millionen Menschen mit einer Behinderung – das entspricht ca. 13 Prozent der deutschen Bevölkerung. Mehr als 7,6 Millionen gelten als schwerbehindert.

Offizielle Webseite zum Tag der Menschen mit Behinderungen:
www.un.org/en/events/disabilitiesday/