Internationaler Tag zur Beendigung der Straflosigkeit für Verbrechen gegen Journalisten

Original-Titel dieses Tages: International Day to End Impunity for Crimes against Journalists
02. November

Immer wieder werden Journalisten verhaftet, gefoltert und umgebracht, weil sie ihrer Arbeit nachgehen: Nachrichten und Informationen zu recherchieren und zu veröffentlichen. Und immernoch werden solche Taten nicht oder unzureichend verfolgt – die Täter gehen häufig straffrei aus. Die UN-Vollversammlung hat 2013 den 2. November als jährlichen Welttag gegen die Straflosigkeit von Verbrechen gegen Journalisten festgelegt. Damit will die UN auf die  Untätigkeit vieler Staaten bei der Bekämpfung solcher Verbrechen aufmerksam machen. Das Datum erinnert an den Tod zweier französischer Reporter, die am 2. November 2013 in Mali ums Leben kamen. Die Vereinten Nationen bzw. ihre Mitgliedsstaaten sprechen sich damit deutlich gegen Gewalt an Journaisten und Medienschaffenden aus.

In vielen Ländern hat sich an der Situation bis heute leider nicht geändert, obwohl verschiedene Gremien der Vereinten Nationen im Laufe der vergangenen Jahren eine ganze Reihe von Resolutionen für einen besseren Schutz von Journalisten verabschiedet haben. Allein im Zeitraum 2005 – 2015 sind trotzdem weltweit noch ca. 700 Journalisten bei der Ausübung ihres Berufs getötet worden – die Organisation spricht sogar davon, dass diese Menschen wegen ihres Berufs getötet wurden. Viele Konfliktparteien entführen, foltern oder ermorden Journalisten ganz gezielt.

siehe auch:

Offizielle Webseite zum Welttag zur Beendigung der Straflosigkeit für Verbrechen gegen Journalisten:
www.un.org/en/events/journalists/index.shtml