Wann ist Vollmond 2017? Termine, Mondphasen, Vollmondkalender, Supermond

Wann ist Vollmond? Mondphasen Überblick

Vollmond: Wann ist Vollmond? Foto: Danilo Tic / Slovenska Bistrica, Slovenia - 51RD-Luna002, CC BY-SA 2.0

Nächster Vollmond ist am Freitag dem 09. Juni 2017.
Countdown: noch +12 Tage bis zum nächsten Vollmond.

Ein kompletter Umlauf des Mondes um die Erde dauert im Durchschnitt 29 Tage, 12 Stunden und 43 Minuten – also knapp einen Monat. Ein solcher Umlauf  wird auch synodischer Monat genannt. Während eines Umlaufs ist der Mond während der einen Hälfte des synodischen Monats als zunehmender Mond zu sehen, die andere Hälfte als abnehmender Mond. Zu den Umkehrpunkten sehen wir dann etweder die Schattenseite des Mondes (Neumond) oder die Sonnenseite (Vollmond). Aber wann ist Vollmond?

Als Vollmond bezeichnet man im allgemeinen die Mondphase, zu der der Mond von der Erde aus ‚voll‘ zu sehen ist. Der Mond befindet sich dann auf der der Sonne abgewandten Seite der Erde – und wir können somit auf die der Sonne zugewandte Seite blicken. Astronomen bezeichnen diese Phase als das zweite Viertel, da man sich in der Astronomie auf die volle Mondphase von Neumond zu Neumond bezieht.

Sowohl der Begriff Monat als auch die Länge eines Monats sind von der Umlaufzeit des Mondes um die Erde abgeleitet. Es ist also eigentlich nicht verwunderlich, dass ein Monat ungefähr so lang ist, wie ein kompletter Mondumlauf – und dass somit der Mond in der Regel zwölf mal pro Jahr als Vollmond zu sehen ist. Aber wann ist Vollmond? Hier die kommenden Vollmond-Termine:

Nächster Vollmond ist am Freitag dem 09. Juni 2017.
Countdown: noch +12 Tage bis zum nächsten Vollmond.

Wann ist Vollmond? Vollmondkalender 2017

  • Donnerstag, 12. Januar 2017
  • Samstag, 11. Februar 2017 (Halbschatten-Mondfinsternis)
  • Sonntag, 12. März 2017
  • Dienstag, 11. April 2017
  • Mittwoch, 10. Mai 2017
  • nächster Vollmond: Freitag, 9. Juni 2017
  • Sonntag, 9. Juli 2017
  • Montag, 7. August 2017 (Partielle Mondfinsternis!)
  • Mittwoch, 6. September 2017
  • Donnerstag, 5. Oktober 2017
  • Samstag, 4. November 2017
  • Sonntag, 3. Dezember 2017 (Supermond!)

Warum kann man bei Vollmond nicht schlafen?
Schlafstörungen und andere Einflüsse auf Mensch und Tier etc.

Viele Menschen (und andere Tiere) klagen regelmäßig über Schlafstörungen oder  Schlafprobleme. Andere klagen sogar über Schlaflosigkeit – sie können bei Vollmond nicht schlafen – oder zumindest nicht gut schlafen. Einige Menschen können nicht gut einschlafen, andere werden mitten in der Nacht wach und können dann nicht mehr einschlafen. Und dann kommt es vor, dass man nachts wach liegt und sich fragt: warum kann man bei Vollmond nicht schlafen?

Der Wissenschaft ist das Problem nicht unbekannt: verschiedene Studien haben gezeigt, dass ungefähr jede zweite Frau und fast jeder dritte Mann über Schlafproleme, Schlafstörungen oder sogar Schlaflosigkeit bei Vollmond klagen (Quelle). Für einen reinen Mythos erscheinen die Zahlen also zu hoch – doch gibt es einen direkten Zusammenhang zwischen Schlaflosigkeit und Vollmond?

Wann ist Vollmond ein Problem für die Nachtruhe?

Die Ursachen für Schlafstörungen während des Vollmondes sind bisher wissenschaftlich nicht nachweisbar. Der Mond hat zwar einen direkten Einfluss auf die Meere – durch seine Anziehungskraft (Gravitation) bewirkt er, dass der Meeresspiegel sich hebt (Flut) und senkt (Ebbe). Aber ein Zusammenhang zur Schlafqualitöt von Mensch und Tier lässt sich nur indirekt herstellen. Es wird vermutet, dass zumindest das helle Licht den Schlaf stört – so wie auch jede andere Lichtquelle den Schlaf auch stören kann.

Einfluss des Mondes auf Tiere und Pflanzen

Es trifft zwar zu, dass nachtaktive Tiere, wie zum Beispiel Wölfe, Eulen, oder auch diverse Insektenakrten und Fische bei Vollmond ggf. aktiver sind, als normalerweise. Dies hängt aber offenbar ebenfalls vor allem mit der Helligkeit oder mit Ebbe und Flut zusammen – und nicht mit der Mondphase.

Aber auch Haustiere können unter der nächtlichen Helligkeit leiden. DIe Unruhe der Tiere kann dann indirekt dazu führen, dass auch Menschen bei Vollmond schlechter schlafen, als sonst.

Einige nicht-wissenschaftliche Theorien gehen jedoch von einem direkten Einfluss des Mondes auf das Wohlbefinden von Mensch und Tier aus. Und auch Pflanzen sollen unter dem Einfluss des Mondes stehen. Es gibt zum Beispiel den sogenannten forstwirtschaftlichen Mondkalender. Demnach ist der Zeitpunkt kurz vor Neumond um Weihnachten herum und kurz vor dem Neumond Anfang März besonders geeignete Termine, um Holz zu schlagen. Dem sogenannten Mondholz wird eine besondere Qualität – Stabilität, Haltbarkeit und Widerstandsfähigkeit gegen Schädlinge zugeschrieben.

Bisher konnte aber kein direkter Zusammenhang zwischen der Mondphase und dem Verhalten von Mensch und Tier oder der Qualität von Holz bzw. Mondholz belegt werden.

Supermond

Der Mond umkreist die Erde auf einer nicht ganz kreisrunden Laufbahn, sondern auf einer Ellipse (Astronomie: Apsis). So kommt es, dass der Mond sich mal etwas weiter weg (Scheitelpunkt der größten Distanz: Apoapsis), und mal etwas näher an der Erde befindet (Scheitelpunkt der geringsten Distanz: Periapsis). Unter einem Supermond versteht man nun einen Vollmond, der aufgrund seiner Erdnähe besonders groß erscheint.

Im Durchschnitt befindet sich der Mond alle 27 Tage besonders nahe an der Erde. Eine Mondphase dauert hingegen gut 29 Tage. Wenn nun beide Phänomene auf denselben Termin fallen, spricht man von einem Supermond.

Das Zusammenspiel beider Phänomene ist auf der Erde durchaus wahrnehmbar. Der Mond erscheint größer – und ein Supermond kann ca. 30% heller leuchten, als ein normaler Vollmond. Ein besonders großer Supermond war am Montag dem 14. November 2016 zu beobachten. Der nächste vergleichbar beeindruckende weil ähnlich nahe Vollmond wird erst am 25. November 2034 zu beobachten sein.

Der nächste Supermond ist am Donnerstag dem 25. Mai 2017 zu beobachten.

Weitere Supermond-Termine:

  • Donnerstag, 25. Mai 2017
  • Samstag, 24. Juni 2017
  • Sonntag, 3. Dezember 2017

Mondfinsternis 2017

Eine Mondfinsternis ist immer dann zu beobachten, wenn sich die Erde zwischen Sonne und Mond befindet. Dann verdunkelt der Schatten der Erde die sonst hell erleuchtete Sonnenseite des Mondes. Dabei handelt es sich eigentlich um ein relativ selten auftretendes Ereignis. Eine totale Mondfinsternis ist nur alle etwa alle 17 Monate zu beobachten. Die nächste totale Mondfinsternis ist in Europa erst wieder am 27. Juli 2018 zu beobachte.

Allerdings sind auch eine Partielle Mondfinsternis und eine Halbschatten-Mondfinsternis ein beeindruckendes Ereignis. Hier die nächsten Termine für 2017:

  • 11. Januar 2017 – Halbschatten-Mondfinsternis
    zu beobachten in Nord- und Südamerika, Europa, Afrika und Asien
  • 07. August 2017 – Partielle Mondfinsternis
    zu beobachten in Europa, Afrika, Asien und AUstralien

siehe auch:

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